Pfarrstellenfinanzierung


titelpvoIm August 2012 startete in unserer Gemeinde ein Pilotprojekt für die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck: Fünf Jahre lang sollte getestet werden, ob es möglich ist, eine Pfarrstelle unserer Größe mit Hilfe von Spenden zu einem Teil privat zu finanzieren.
Nach zwei Jahren Vorarbeit sind wir im November 2014 mit unserer "Ich glaub' dran"-Kampagne an die Öffentlichkeit gegangen.
Seit Oktober 2017 ist unser Pilotprojekt erfolgreich abgeschlossen und wir finanzieren ein Viertel unserer Pfarrstelle selbst.
Dafür stehen wir: Wir wollen unsere Pfarrstelle erhalten, weil christlicher Glaube im Dorf ein Gesicht braucht. Das ist nur möglich, wenn alle mithelfen!
Jetzt sagen Sie vielleicht: Ich zahle doch Kirchensteuern. Warum soll ich zusätzlich Geld für eine Pfarrstelle ausgeben?
Das ist eine richtige und berechtigte Frage. Wir versuchen, Sie zu beantworten. Die Kirchensteuer ist der Mitgliedsbeitrag der Kirchenmitglieder. Sie ist das Fundament aller Finanzierungen der evangelischen Kirche in Deutschland. Der größte Teil der Kirchensteuer wird in Menschen investiert – nicht nur in Pfarrerinnen und Pfarrer, sondern in alle Mitarbeiter, die in kirchlichen Einrichtungen arbeiten. Einen großen Bereich nimmt die diakonische Arbeit (Kindergärten, Diakonie- und Sozialstationen, Suchthilfe, Krankenhäuser) ein. Aber auch Schulen, Jugendarbeit, Entwicklungshilfe usw. Die Kirchengebäude müssen finanziert und sämtliche kirchlichen Tätigkeiten müssen verwaltet werden. All das bezahlen Sie mit der Kirchensteuer. In unseren Gemeinden wird nicht all das Gute sichtbar, was mit der Kirchensteuer deutschlandweit passiert. Hier sind vor allem der Pfarrer/die Pfarrerin und die Kirchengebäude zu sehen. Sie bekommen für Ihre Kirchensteuer in Wehrda-Rhina eine halbe Pfarrstelle, die unseren Mitgliederzahlen (ca. 790 Mitglieder) entspricht und einen großen Beitrag zur Renovierung der Kirchen. Wenn Sie mehr wollen: nämlich einen Pfarrer/eine Pfarrerin, die vor Ort ist und im Pfarrhaus wohnt, die mehr Veranstaltungen und Gottesdienste anbietet und für Sie ansprechbar ist, dann muss dieses „Mehr“ zur Grundversorgung extra finanziert werden. Dies tun Sie mit Ihrem Beitrag.

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